Klavierabend mit Andreas Boyde eröffnet Alumni-Reihe an Dresdner Hochschule für Musik

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Klavierabend mit Andreas Boyde eröffnet Alumni-Reihe an Dresdner Hochschule für Musik

Ein Klavierabend mit Andreas Boyde eröffnet am kommenden Samstag, den 27. März, 19.30 Uhr, eine langfristig angelegte Reihe im neuen Konzertsaal der Hochschule für Musik Dresden mit ehemaligen Studenten – Alumni, die von hier aus ihre internationale Karriere begonnen haben.
Auf dem Programm stehen Joseph Haydns Sonate C-Dur, Johannes Brahms’ Intermezzi op. 117 sowie Alban Bergs Sonata op. 1. Der zweite Konzertteil ist Robert Schumann gewidmet. Damit reiht sich das Konzert in die Ehrung “schumann 200” der Dresdner Musikhochschule ein. Zunächst erklingen Robert Schumanns Variationen über ein Thema von Schubert – "Sehnsuchtswalzervariationen" – nach den Manuskripten rekonstruiert und ergänzt von Andreas Boyde. Schumanns Carnaval op. 9 beschließt den Abend.

Das Konzert findet im Rahmen des 2. Alumnitreffens statt, zu dem sich bereits knapp 300 Ehemalige angemeldet haben. Die Alumni der Hochschule werden künftig über ein Informationsnetzwerk regen Austausch mit ihrer Hochschule pflegen können, zudem gibt es auch ein Alumni-Orchester und weitere Aktivitäten, die die Hochschule anbietet.

Der in London lebende Andreas Boyde hat in Dresden bei Christa Holzweißig und Amadeus Webersinke Klavier studiert, bevor er seine Laufbahn als gefragter Pianist begann. Andreas Boydes breitgefächertes Repertoire umfaßt Schwerpunkte aller Epochen. Er brachte auch zeitgenössische Kompositionen wie Paul Schoenfields Klavierkonzert Four Parables zur europäischen Erstaufführung und das ihm gewidmete Klavierkonzert von John Pickard zur Uraufführung. Boyde konzertierte mit fast allen renommierten Orchestern in Europa und Übersee. Für OehmsClassics spielt er in Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk das gesamte Klavierwerk von Johannes Brahms ein.

Andreas Boydes Rekonstruktion der Schubert-Variationen von Robert Schumann, die beim Hofmeister Musikverlag erschienen ist, bezeugt sein musikwissenschaftliches Interesse. Erstmals erklang dieses Werk in New York im Rahmen eines Schumann-Klavierabends und findet seither große Beachtung.

(PM Hochschule für Musik Dresden / Alexander Keuk, Foto Andreas Boyde: Suzie Maeder)

24.03.2010Features