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„Erstbgegnung“ mit Savina Yannatou im Sächsischen Kunstverein

In der Konzertreihe »Erstbegegnungen« des Neuen Sächsischen Kunstvereins kommt es am 22. April 2009 (20 Uhr) zu einem Duo-Konzert mit Savina Yannatou, Griechenland, und Günter Baby Sommer.
„Die Welt steht Kopf, wenn Savina Yannatou mit einem kurzen Obertonintro das sardische Volkslied Ballo Sardo einleitet, um es fünf Minuten später in einer quietschend-jazzigen Kakophonie ausklingen zu lassen und gleich darauf hinter die orientalische Melodielinie eines libanesischen Wiegenliedes avantgardistische Polyphonie legt!“ - Die Yannatou ist eine namhafte Interpretin der klassischen Weltmusik, mit überragender Ausdrucksvielfalt in ihrer Stimme lässt sie jedes Lied zum Erlebnis werden.
Professionell singt Savina Yannatou seit 1979. Ihr künstlerisches Spektrum ist sehr breit: Sie tritt mit Werken moderner griechischer Komponisten auf und ist ebenso Interpretin von Werken der Vorklassik. Seit 1983 arbeitet sie mit dem Studio für Alte Musik zusammen, führt mit diesem Ensemble Werke des Mittelalters, der Renaissance, des Barock auf historischen Instrumenten auf. Sie komponierte Musiken für Tanz, Theater und Videowerke. Besonders hervorgetreten ist Savina Yannatou allerdings mit ihren eigenen CDs, die sie meist gemeinsam mit ihrer Band „Primavera En Salonico“ herausgebracht hat - die letzten drei beim renommierten Münchner ECM-Label, darüber hinaus viele beim griechischen Lyra-Label.
Günter Baby Sommer, Dresdner Perkussionist und Schlagzeuger von Weltgeltung, kommt vom freien europäischen Jazz her, zu dessen maßgeblichen Protagonisten er seit dem Anfang der siebziger Jahre gehört. Sommer hat sich weltweit auch dadurch Reputation erspielt, dass er zunehmend für Künstler anderer Gattungen und Genres - für Schriftsteller, Schauspieler und auch Maler - zum kongenialen Musik-Partner wurde.
„Seit etwa 25 Jahren schon begegnen wir uns bei Festivals, wir sind also längst miteinander bekannt, aber noch nie haben wir mit einander musiziert“, erzählt Sommer. „Und jetzt kommt es zu einem gemeinsamen Konzert-Projekt“. Ein Perkussionist, der sehr auf Singbares und Melodisches orientiert arbeitet, und eine Sängerin, die firm in der Musik des gesamten Mittelmeerraumes und vertraut mit vielen Zeitepochen ist - von einer solchen „Erstbegegnung“ kann man sich vieles erhoffen.
Mathias Bäumel
Eintritt für Nichtmitglieder: 7€.
Neuer Sächsischer Kunstverein e.V.
St. Petersburger Straße 2/Akademiestraße, 01069 Dresden
Datum: 20. April 2009 | Autor: Mathias Bäumel
Redaktion - Musik in Dresden
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